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Bei einer sogenannten Nachhaftung handelt es sich um den Zeitraum, der nach Beendigung einer Kfz Haftpflichtversicherung beginnt. In Deutschland ist jeder Haftpflichtversicherer dazu verpflichtet, mindestens einen Monat nach Vertragsbeendigung zu haften. Sobald dann aber die Nachhaftung vorbei ist, können Entschädigungsleistungen gegenüber dem Versicherungsnehmer nur noch unter speziellen Bedingungen geltend gemacht werden. Zu den Gründen einer Fahrzeugabmeldung gehören unter anderem ein Fahrzeugwechsel, die Kündigung des Versicherers wegen Nichtzahlung oder die Verschrottung des Fahrzeugs. Die Nachhaftung wurde aus dem Grund eingeführt, um bestimmte Deckungslücken zu schließen, so dass für einen Monat nach Beendigung der Versicherung noch Versicherungsschutz besteht.
Im Endeffekt besteht als mit Hilfe der Nachhaftung noch über den Versicherungszeitraum für den Geschädigten Schutz, so dass ein Geschädigter bei nicht vorhandener Liquidität des Schädigers in jedem Fall geschützt ist. Mit Hilfe einer Kfz Versicherung oder auch Autoversicherung haben Halter sowie Fahrer des Fahrzeugs die Option, sich gegen finanzielle Belastungen im Falle eines Schadens zu versichern. Man unterscheidet hierbei eine Pflichtversicherung, die sogenannte Kfz Pflichtversicherung und verschiedenen freiwilligen Versicherungen. Einerseits entschädigen die Versicherungen Schänden, die der Fahrer anderen Verkehrsteilnehmern und deren Auto zufügt und andererseits für Schäden, die er selbst erleidet oder die seinem Fahrzeug zugefügt werden. Es gibt verschiedene Arten von Autoversicherungen, zum Beispiel Kfz Haftpflichtversicherung, Kfz Kaskoversicherung, Insassenunfall-Versicherung, Schutzbrief usw.